14. Januar 2018 simplyjulia 0Comment

Einatmen. Ausatmen. Durchatmen.

Tief atmen. Tannenduft liegt in der Luft. Ein Schritt, zwei Schritte auf weichem Grund. Wie auf Wolken, aber Tannennadeln. Leises Knacken, dürre Äste, Boten des Sturms, der gewütet hat. Frische Luft.

Einatmen. Ausatmen. Durchatmen.

Nebelschwaden. Dahinter Nadelbäume. Dahinter Bergkuppen. Dahinter noch eine Bergkette. Dahinter Nichts. Weite. Alles verschwimmt im Nebelkleid. Weiße Endlosigkeit.

Einatmen. Ausatmen. Durchatmen.

Auf dem Gipfel der Welt. Ganz oben. Von hier aus ist alles klein und bedeutungslos. Ein Windhauch trägt mich noch weiter hinauf. Mit jedem Schritt tauche ich ein. In ein neues Bild. Mit einem neuen Baum, umhüllt vom tiefen Weiß des Naturschauspiels.

Einatmen. Ausatmen. Durchatmen.

Freiheit. Leere. Fern von Menschen. Ich sein. Gedankenlos. Und Tanzen in den Wolken, wie Watte. Nur du siehst mich, weil du mir nahe stehst. Eine Tanne. Dein Lächeln. Alles andere verschwimmt im Nichts.

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