21. Januar 2018 simplyjulia 0Comment

Hier stehe ich. Zwischen Baum und Hofgarten. Mit einem Fuß in meinem alten und mit dem anderen in meinem neuen Leben. Zumindest fühlt es sich so an, wenn übernatürlich viele Veränderungen auf einmal zusammenkommen. Schritt für Schritt verlasse ich mein altes Leben, meine Heimat und alles Vertraute und tauche ein in meine neue Welt, wo ich bald zu Hause sein möchte. Wo ich noch nichts und niemanden kenne und mir alles vertraut machen muss.

Es fühlt sich gut an. Hier, zwischen Baum und Hofgarten, zwischen Basilica und Rathausplatz, zwischen Alpenspitzen und Altbauten, zwischen Angst und Hoffnung. Und trotz dieser Angst vor dem Neuen blitzt mein Lächeln hervor und ich kann es nicht unterdrücken, weil die Freude, die Neugier und das Glück so groß sind. Ich will es auch nicht.

Zwischen nah und fern. Und irgendwann wird es andersrum sein. Dann ist hier fern und dort nah. Irgendwo zwischen Sicherheit und Unsicherheit stelle ich mir vor, wie ich täglich den gleichen Weg gehe, durch diese fremden Gassen, die so riesig wirken, obwohl sie eigentlich recht überschaubar sind. Bis ich jeden Pflasterstein kenne, jede Häuserecke und jeden Laden.

Hier steh ich. Mitten in der Veränderung. Zwischen vorher und nachher. So fühlt es sich zumindest an. Und ich zweifle nicht. Denn ich bin bereit. Für die nächsten Schritte. Für Veränderung. Für mein neues Leben.

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