6. Juni 2018 simplyjulia 0Comment

Wo ist er? Mein Platz. Mein Ort. Wo gehör ich hin?

Hier fühl ich mich wohl. Im Grün. Natur. Umgeben von sanftem Wind, Vogelgezwitscher, grünen Heidelbeersträuchern und dem Duft von frischem Sommerregen. Heimat.

Wo ist er? Mein Platz. Mein Ort. Wie weit ist es bis dahin?

Ich bin dauernd auf der Suche. Ohne Ende. Ohne Ziel. Auf diesem Weg. Mit Umwegen. Mit Irrwegen. Aber wohin, wenn ich nicht weiß, wohin? Ich frage mich. Ich ruhe. Ich raste. Und ich frage mich. Aber ich muss weiter, weil man weiter muss. Immer.

Wo ist er? Mein Platz.

Ein Platz an dem ich gebraucht werde. Einer an dem ich ICH sein kann. An dem ich aufblühe. Da. Wie der Baum. Der Baum hinter mir. Hier ist sein Platz. Er ist da. Weil hier seine Wurzeln sind. Einfach hier.

Doch mein Platz. Wo ist er?

Ich schau nach vorn. Immer. Auch Hoffnung ist da. Immer. Es ist nur so weit weg, dass ich nichts erkennen kann am Horizont. Hinter den Nebelschwaden. Verborgen. Noch.

Ich warte. Ich werde ihn erreichen. Meinen Platz.

 

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