5. April 2018 simplyjulia

Sturmböen. Die dürren Bäume wiegen sich vor meinem Fenster im Wind. Am Horizont der Lichtstreifen. Alpenspitzen, die aussehen, als würden sie in Flammen stehen. Heftig prasselt der Regen gegen mein Fenster. Von einer Sekunde zur anderen hängt ein dicker, grauer Schleier am Himmel. Durch das offene Fenster kommen Windstöße herein und peitschen den Regen immer stärker gegen das Fenster. Ich starre auf den Lichtstreifen am Horizont und hoffe. Aprilwetter. Hoch und Tief. Ein einziger Wechsel. Und meine Gedanken machen mit. Ich öffne die Balkontür und setze meine nackten Füße auf die kalten und nassen Fliesen. Ich spüre die Regentropfen auf…